Freitag, 3. Oktober 2008

Last weekend..

Hallo!

pünktlich zum Start des neuen Wochenendes gibt es den Report der letzten Woche. Fangen wir beim letzten Freitag an. Nach getaner Arbeit ging es abends zu einem Treffen deutscher Studenten in Toronto durch das StudiVZ organisiert. Wir haben uns an der Yonge Street getroffen uns sind dann in die Panorama Bar gegangen. Ich kannte weder die Leute (außer Cathrin) noch diese Location gar nicht. Als wir dann ankamen, wusste ich jedenfalls, dass der Name nicht von ungefähr kam. Die Bar befindet sich im letzten Stock eines Hochhauses im 52. Stock. Super Ausblick, nette Drinks und insgesamt ein schönes Ambiente. Eigentlich ein Wunder, dass wir da an einem Freitag ohne Reservierung zu 10. Platz bekommen haben. Lucky!

Da waren wir...

Das war die Aussicht. Nicht das beste Wetter, aber schön anzusehen.


Das waren drei der vielen. Ganz links der Basti, mittig der Jamin, rechts die Veronika. Ganz nette Truppe!


Am Samstag habe ich dann mit meiner bewährten Taktik ausgeschlafen und den Tag so vor mich hingelebt. Blog der vorletzten Woche geschrieben, Sachen gewaschen und Essen eingekauft (eigentlich mehr Getränke als Essen). Dann hat sich spontan Alex, ein lieber Kollege aus dem Service Management in Toronto, gemeldet und uns Praktikanten, Cathrin und mich, abends zum tollen Italiener Terroni eingeladen. Meine Eltern, Steffi und ich waren schon bei einem anderen Terroni in der Stadt (es gibt 3 glaube ich) und das war wieder sehr gut. Es gab eine leckere Pizza mit einem Becks Bier. Es soll dazu gesagt sein, dass es hier große Becksfalschen mit 710 ml Inhalt gibt. Wenn man davon 2 nimmt, hat man mal eben fast 1,5l Bier intus. Onkel Peter, Basti, ich denke das wäre was für euch (also das Becks, nicht die Menge, versteht sich). Danach gings noch in so eine richtige Kneipe. Da gabs dann noch einen Absacker und ab gings nach hause ins Bettchen. Fotos habe ich an diesem Abend leider keine gemacht. Dabei waren: Alex, Julius, Sasha (Freundin von Julius), Felix (Kumpel vom Julius), Pia (keine Ahnung wie geschrieben, eine italienische Arbeitskollegin von Sasha), Cathrin und ich.

Für den folgenden Sonntagmorgen hatten Cathrin und ich uns mal wieder zum Wochenendausflug verabredet. Dieses mal haben wir es aber ganz ruhig angehen lassen und haben uns erst gegen 11 Uhr getroffen und dann das Auto abgeholt. Leider haben wir diese Woche kein Upgrade bekommen - dementsprechend fiel das Auto dieses mal ein bisschen kleiner aus. Keine Zentralverriegelung, keine elektrischen Fensterheber..dafür ist das Auto spottbillig und eine Tankfüllung inklusive (Lufthansa Mitarbeiterangebote können sich sehen lassen).


Bescheidenheit!

Nach dem üblichen Kaffee von Tim Hortons sind wir dann ins berühmte kleine Städtchen St. Jacobs gefahren. Nur ca. 1 Stunde Fahrzeit bei einer Entfernung von 100km gaben den Umständen recht, auch mal später losfahren zu dürfen. Angekommen fuhren wir dort auf so einen Farmer Sunday Market. Frisches Obst, Gemüse und komische Stände zum Verhandeln erzeugten ein gewisses Flair. Leider haben wir nur die Sparversion des Marktes gesehen, der richtig große Markt findet nämlich immer am Samstag statt. Das machte uns aber nichts aus, weil wir somit auch ein Stündchen in der gegenüberliegenden Shopping Mall ohne schlechtes Gewissen verbringen konnten. Ich habe einen Wohlfühlpullover und neue schwarze Schuhe gekauft, Cathrin eine Levis Jeans. Die sind dort unglaublich billig. In Deutschland lässt man für diese Hosen mal fast das doppeltein € (Für, die mir nicht folgen können: Hosen zw. 30-40$, in .de gehts ab 60-70€ los? falls nein, bitte ich um Vergebung, ich bezahl komischerweise immer so viel in Deutschland).

Hoch angepriesen und in jedem Reiseführer erwähnt...

Auf dem Markt.

In der Stadt...

Danach gings dann in das süße Kleinstädtchen. Viel zu sehen gibt es nicht, aber alles sieht ganz schick und touristisch aus. Mennoniten gibt es dort in der Gegend ganz viele, weshalb wir interessierte Touristen gleich mal in ein Museum gegangen sind. Ganz interessant, mein Lebensstil wäre das aber nicht.

Das Musem: von außen total unscheinbar. Das ganze Musum liegt im Keller, sehr neu, sehr gut ausgestattet (Animationen, riesige Flachbildschirme...)

Indian Summer kündigt sich an.. viele Bäume sind schon schön verfärbt.

Ein Straßenschild warnt Autofahrer vor Kutschen..

http://de.wikipedia.org/wiki/Mennoniten (für den interessierten Leser weitere Lektüre)

Danach gabs noch ein Stück Kuchen und weiter gings ins nächste Dörfchen, Elora. Das war eigentlich fast genauso. Etwas kleiner, nicht so überrannt, aber auch ganz schön anzusehen. An einem Fluss gelegen, mit einer Kirche und kleinen Cafes ausgestattet kommt auch hier ein gemütliches Gefühl auf. Es ist halt eine Abwechslung zur Großstadt Toronto.


Idyllisch am Fluss..

Farbenfroh..Reflektion im Wasser..

Der Beweis für meine Eltern: In Nordamerika gibt es doch kleine Cafes, in denen man draußen sitzen kann und bedient wird. Mal kein "to-go please"

Für die, die mehr wissen wollen.

Nach diesem Trip haben wir uns dann wieder auf dem Heimweg gemacht. Ich glaube gegen 21 Uhr waren wir wieder zuhause..danach gabs noch eine Folge Lost (danke an Stephen Knorr, der mir Zugang gewährt hat) zum Ausklang des Wochenendes.

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