Montag, 25. August 2008

Strand Strand Strand!!

Nachdem es am Freitag ein langer Abend wurde, waren wir uns nicht zu schade am Samstag früh um 7 Uhr aufzustehen und uns Richtung Strand zu machen. Julia und Anne hatten da einen guten Tipp - allerdings 3 Autostunden entfernt. Ziel: Grand Bend!


Ich musste ein wenig Schlaf nachholen..

..Emy auch..


Unsere Route.


Oh ja, wasser war auch sauber. Man konnte im stehen seine Füße unter Wasser deutlich erkennen.

Um 8 Uhr gings los. Zwischendurch haben wir natürlich beim Tim Hortons gefrühstückt und in einem Supermarkt noch Grillfleisch eingekauft. Man darf dort nämlich am Strand, am Rand, grillen und Emy (Julias italienischer Kollege) hatte einen Grill mitgebracht. Gegen 11:30 Uhr hatten wir es dann geschafft und waren angekommen. Ich musste mir noch bei einem Shop am Strand ein großes Strandtuch kaufen, weil ich zu diesem Zeitpunkt keines besaß. Als ich dann den Strand sah, war ich wirklich sehr beeindruckt. Es war ein richtiger Strand, feiner Sand und supersauberes Wasser. Es kam mir vor wie am Meer, dabei war es nur ein Binnensee in Kanada. Ich dachte immer in Kanada gebe es nur Wald, Berge und wieder Wald mit Seen. Aber ich sollte eines besseren belehrt werden.


Amerikaner werfen Footballe, keine einfachen Wasserbälle.


Emy in seinem Strandstuhl.


Und gegen 14 Uhr wurde es auch richtig voll!

Unsere Grillmeisterin, nachdem Emy gescheitert war.

Geschmeckt hats auch.


Nach dem Essen wurfen Emy und ich noch ein paar Bälle. Hat echt Spaß gemacht.


Langsam wurde es auch dunkel..

Also ich habe den Tag richtig genossen. Schlafen, Strand, Baden, Grillen, gutes Wetter. Den Sonnenbrand konnte ich erfolgreich abwenden. Gegen 19 Uhr sind wir wieder nach Toronto aufgebrochen und ca. 22 Uhr war ich zuhause. Toller Tag. Kay, Sebastian und Jan sind an diesem Tag wieder nach Deutschland geflogen. Ich hoffe, ihr seid gut angekommen, war schön mit euch!

Heute am Sonntag habe ich das gemacht, was ich seitdem ich hier bin (3 Wochen) zum ersten mal gemacht habe: NICHTS! Ich habe mal bis 11 Uhr ausgeschlafen, war ein bisschen Essen einkaufen (ja, das geht hier in Kanda auch am Sonntag) und habe eigentlich nur gegammelt. Filme geschaut, Musik gehört, mit meiner lieben Franzi geskyped und mich einfach mal ausgeruht. Muss auch mal sein - schließlich gehts ab morgen schon wieder ins Büro.

Checking Torontos Nightlife

Am Freitag wollten wir auf Grund des Abschieds von Kay und Sebastian noch ein bisschen feiern gehen. Die Auswahl fällt da wirklich sehr schwer, weil Torontos Nachtleben einiges zu bieten hat. Vorher sind wir nochmal in ein Hard Rock Cafe gegangen und haben eine Kleinigkeit gegessen und etwas getrunken.

Danach gings dann zum Club. Die meisten Clubs schließen gegen 3 Uhr, weil ab 2 Uhr auch Sperrstunde ist. Daher sollte man hier auch nicht allzuspät losgehen, weil dann die Clubs erst recht voll und zu sind. Gegen 23 Uhr waren wir dann in einem Club mit Anne und Julia zusammen. War wirklich ein sehr lustiger Abend. Gute Musik, tolle Stimmung. Anne's Kollegen waren auch da und hatten sogar einen Tisch mit Couch reserviert. Die kriegt man nur, wenn man mind. 2 Flaschen á mind. 150$ bestellt (eine Flasche Remy Martin 1,5l gibs für 8500$). Die hatten das nötige Kleingeld und somit konnten wir es uns mit Vitamin B am Ende des Abends noch in der VIP Area hinter dem DJ gemütlich machen...klasse Abend! Kay, Sebastian und ich haben uns dann ein Taxi geteilt und waren dann irgendwann alle gegen 3 Uhr zuhause.

Es fiel mir wirklich schwer, Bilder zu finden auf denen keiner einen zu schlechten Eindruck macht. Hier die Ergebnisse der Bildersuche (auch Danke an Julia für einige Bilder!):


Wir waren im lot 332.


Die Anne.


Anne und Kay.


Der Tisch von Annes Freunden.


Kay und Julia.


Wir alle...


Jemand hatte zuvor sein Getränk auf mein Hemd verteilt...


Edel Edel..


Der hat noch richtig Spaß mit seiner Trommel gemacht! Immer im Takt..

Please dont stop the music..

Noch 1:47 min - danach gabs kein Alkohol mehr. Anders als in Deutschland..

Mehr Details gibs nur auf Nachfrage...war ein Top Abend!

Hooters und die Toronto Islands

Hallo!

Auf diesem Wege möchte ich meine Nähsten über die Geschnehnisse der letzten Woche informieren. Angefangen hat die Woche ganz unspektakulär mit Arbeit, Arbeit, Arbeit. Ich kann mich an keine großen Sachen erinnern. Ach doch, einmal Mittagspause im "Hooters". Hooters ist eine Fastfoodkette im amerikanischen Raum. Hooters hat mehrere Bedeutungen: Eule, Hupen, vlg. für "Brüste" (mehr Infos: http://dict.leo.org/forum/viewWrongentry.php?idThread=284288&idForum=3&lp=ende&lang=de). In diesem Fall sollte der Hauptaugenmerk auf der letzten Übersetzung liegen, denn die Bedienung zeigt sich in äußerst knappen Outfit und bedient fast ausschließlich Männer. Die Chicken Wings waren aber äußerst gut.

Mehr Infos zu Hooters:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hooters_(Restaurantkette)
http://dict.leo.org/forum/viewWrongentry.php?idThread=284288&idForum=3&lp=ende&lang=de
http://www.hooters.com/

Dann war ich letzte Woche zum ersten mal in einem Waschsalon. Ich habe ein paar Münzen eingeworfen und losgings. Hat wirklich gut geklappt und war auch nich teuer. Da war ich erstaunt. Meine Hemden habe ich naürlich zum Waschen und Bügeln abgegeben...das war so günstig und die sehen aus wie neu. Bevor ich die versaue, sollens die anderen doch bitte richtig machen.

Sebastian und Kay, meine survival Freunde vom Ausflug in den Nationalpark letzte Woche, haben leider am gestrigen Samstag Toronto wieder verlassen und sind mittlerweile wieder in Deutschland. Ihr 6wöchtiges Praktikum ist leider schon vorbei. Grund genug dafür war der Besuch der Toronto Islands letzten Donnerstag. Das sind kleine idyllisch angelege Inseln im Ontario Lage direkt vor der Skyline von Toronto. Erreichen kann man diese Inseln nur mit Fähren für 6$..als wir ankamen, fuhr natürlich unsere Fähre gerade weg..


Ein paar Sekunden bevor wir kamen fuhr die Fähre (im Hintergrund)

Egal, haben wir halt die nächste genommen. Auf den Inseln angekommen haben wir uns umgeschaut, die Skyline bewundert und jede Menge Bilder gemacht. Auf den Inseln kann man viel machen: Rad ausleihen und rumfahren, Autoscooter fahren, kleine Karuselle und natürlich Strand! Auf einer kleinen Insel ist sogar ein kleiner Mini Flughafen für sehr kleine Maschinen.

Hier ein paar Bilder von den Islands:


Überblick muss sein!


..einfach nur grün auf den Inseln.


Sebastian, Kay, Jan.


Strand war leer, weil es schon nach 18 Uhr war.

alles auf einem Blick (hier sieht man auch, wie riesig das Rogers Centre ist - links neben CN Tower)

Montag, 18. August 2008

Wochenende im Algonquin National Park!!

Kai und Sebastian habe ich letzte Woche bereits kennengelernt. Die zwei und ein weiterer Kollege der Beiden (Hendrik) wollten an diesem Wochenende in den Algonquin National Park (250km nördlich von Toronto) fahren. Zum Wohle aller Beteiligten habe ich mich den Jungs angeschlossen, um die Kosten für den Mietwagen pro Kopf zu reduzieren. Sehr uneigennützig von mir, stimmts? :)

Die Suche einer Übernachtungsmöglichkeit war auch gar nicht so leicht. Bis Freitag 16 Uhr hatten wir nichts, und zu diesem Zeitpunkt war der Mietwagen schon reserviert - kein Weg zurück. Kay und Sebastian haben dann aber zum Glück eine preiswerte Unterkunft für nur 111 $ für alle vier in einem Zimmer gefunden. Gut gemacht, Jungs!


Abfahrt.


Kay hat leider nicht den Donut bekommen, den er bestellt hatte. Stattdessen etwas Pinkes.

Samstag morgen ging es dann los. Abfahrt war leider erst 9:30 Uhr, weil wir den Wagen erst um 8 Uhr abholen konnten. Ankunft bei der Unterkunft war ca. 14 Uhr (zwischendurch mal was gegessen und an einer Touristeninformation nach dem Weg gefragt). Durch den Park führt genau ein Highway. An bestimmten Punkten gibt es dann Parkplätze mit den Einstiegspunkten sogenannter Trails. Ein Trail ist nichts anderes als ein Rundlauf zum wandern. Richtig gehört, wir waren wandern und haben dabei die Natur genossen!


Unser Motel Zimmer

Im Wasser relaxxen - sehr warmes und klares Wasser.

Hier sieht man schön den Highway mit den verschiedenen Routen:

Pro Route gabs am Eingang noch detaillierte Kleinkarten mit historischem Exkurs.

Unsere Unterkunft, das Curv-Inn- lag 5km vor dem Park. Dafür, dass wir das Motel in letzter Sekunde gefunden haben, hatte es eigentlich die best mögliche Lage. Das hat wirklich gut geklappt. Am Samstag Nachmittag gegen 16 Uhr waren wir auf unserem ersten Rundlauf: Trail "Track & Tower" mit einem Schwierigkeitsgrad "difficult" und einer Länge von 8km. Ja, das war nicht wirklich viel, aber eigentlich geht es in dem Park ums Kanufahren auf den Seen, Aussicht, Natur und etwas Auslauf. Kein Bergsteigen, keine 20-30 km Touren. Die Wege sind perfekt ausgeschildet und verlaufen ist schier unmöglich. Gewandert sind wir dann schön durch den Wald, entlang von Flüssen, Seen und vielen Tieren. Wir hatten schon Angst einen Bären anzutreffen (passiert) und hatten uns sogar schon auf Verteidigungstaktikten eingeschworen. Im Fall des Falls, wollten wir einfach Kay den Bären zum Fraß vorwerfen *g*.

War natürlich nur ein Spaß, aber mal im Ernst: im Info Blatt hieß es, dass Bären grundsätzlich ja soooo friedlich sind. Kontakt mit Bären im Park sind eher selten weil die eigentlich Angst vor Menschen haben. Wenn man doch einen trifft, soll man nicht wegrennen, weil dieses Vorgehen nur seinen Jagdinstinkt weckt. Man soll stehen bleiben, ihn lieb angucken und langsam rückwärts weggehen. Ich glaube das wäre genau die richtige Situation für meine Mom gewesen. Liebe Grüße an dieser Stelle! (übrings stand am Eingang des Parks eine Tafel, auf der Kontakt zu Tieren von Besuchern vermerkt wurden - in den letzten Tagen gabs da öfter Kontakt - von wegen passiert nie...)

Wir haben zum Glück, oder leider, je nachdem keinen Bären angetroffen. Dafür haben wir die Aussicht genossen und wirklich schön gechillt. Hier ein paar Bilder:


Stromschnellen


Kay hat es trocken aufs Land zurück geschafft. Ich dachte, er würde ausrutschen.


134 Stufen (ich habe gezählt!!) nochmal hoch zum Aussichtspunkt..


..und es hatte sich gelohnt (Hendrik und Kay)!!


Ausblick.

Dämmerung.

Um ca. 20 Uhr waren wir dann zurück am Auto. Also 4 Stunden für 8 km - bitte kein Kommentar. Wir haben die Ausblicke, die Sonne, die Seen und die Flüsse genossen. Es war auch wirklich höchste Zeit - denn langsam wurde der Ausflug zu einer Nachtwanderung. Ohne Sonne und Licht ist man im Wald sonst ganz schön angeschmiert. Hungrig wie ein Bär haben wir uns dann zum Motel gemacht und alle waren duschen. 30 (DREISSIG) MINUTEN haben 4 (VIER) Männer gebraucht, um sich fürs Abendessen fertig zu machen. Das sind die Momente in denen ich mich frage, wieso Frauen im Bad eigentlich grundsätzlich...egal, ich verkneifs mir ! :)

Gegen 21 Uhr haben wir uns also auf die Suche nach einem Lokal gemacht. Natürlich war mir auf der Anreise das Steak House, 20km entfernt, nicht entgangen. Wir haben uns im Dunkeln mit dem Auto auf die Suche gemacht. Zwischendurch haben wir allerdings ein anderes Lokal gefunden. Natürlich haben wir vorab gefragt, ob es denn noch etwas zu essen gebe. Man sagte ja und wir bestellten die Getränke. Als wir dann das Essen bestellen wollten (die meisten Steaks), hieß es auf einmal, DIE KÜCHE SEI GESCHLOSSEN???? (nur noch fast food aus der Mikrowelle wäre für uns machbar) . Ich für meinen Teil fand das nicht witzig und habe ausnahmsweise auf deutsch geflucht - haben die zum Glück nicht verstanden. Egal, schnell ausgetrunken und bezahlt Richtung Steak House. Wir hatten alle Angst, dass uns das Steak House auch abweisen würde. Mittlerweile war es schon 21:30 und die Gegend schien wie TOT.

Dann erschien das Steak House auf der rechten Seite. Angehalten, betend hinein gelaufen haben wir unseren ganzen Charme spielen lassen. Die nette Bedienung verwies erst darauf, dass die Küche auch geschlossen sei sie aber nochmal nachfragen würde. Ich glaube in diesem Moment merkten sie erst, dass vier deutsche, hungrige und fleischfressende Männer in ihrem STEAK HOUSE standen. Nach 10 Sekunden kam dann die Erlösung, dass wir noch was kriegen würden.

Um ca. 22:30 haben wir dann hochverdient unsere Rinder Steaks gegessen. Eins war besser als das andere - wir waren wirklich alle sehr zufrieden!


Die Qualität vom Bild ist zwar schlecht, zeigt aber wie ungläubig wir vor den Steaks saßen. Tolle Aufnahme!


Mit Farben und Blitz.

Gut gesättigt gings dann zurück zum Motel. Müde sind wir dann ins Bett gefallen und haben geschlafen. Um 8 Uhr sind wir dann heute, am Sonntag, aufgestanden. Frühstück war leider beim Zimmer nicht mit drin, haben uns aber trotzdem etwas leckeres bestellt. Eier, Bacon, Toast, Kaffee - nur die Oma Marmelade hat gefehlt. An Steffi: keine Sorge, der Bacon und die Eier waren natürlich nicht so gut wie deine. Davon kannst du mich dann in 4 Wochen - wenn du hier in Toronto bist - gerne auch noch einmal überzeugen.


..noch skeptisch im Frühstücksraum..


Ausgezeichnet!

Gegen 9:30 sind wir dann nochmal los zum Nationalpark. Wir haben uns nur 2 kleine Touren rausgesucht, weil wir schon 12 Uhr wieder nach Toronto mussten. Das Auto sollte um 17 Uhr wieder abgegeben werden, leider. Die zwei Touren waren insgesamt nur 3km lang - boten aber einen schönen Ausblick, Möglichkeiten des Angelns und einen Fluss. Kanufahren ist auf den Seen und den Flüssen im Park auch möglich und soll richtig Spaß machen. Um 11:45 Uhr sind wir dann nach Toronto zurück.


Am Aussichtspunkt.

Schön!


Sebastian und Kay waren von einer Libelle mächtig begeistert...

Natürlich kann man hinterfragen, ob sich die Anreise, Kosten für Unterkunft und Leihwagen für nur 2 kurze Tage gelohnt haben. Ich muss sagen: JA! Viel Spaß, schöne Natur, Bewegung, tolle Ausblicke, super Essen haben das Wochenende versüßt. Der Park bekommt meine absolute Empfehlung. Besonders geeignet für Familienurlaub. Man kann campen, viele Touren machen und auch mehrtägige Kanutrips absolvieren. Das ganze ohne Kontakt zur Außenwelt: kein Handynetz. Toller Ausflug!

Sonntag, 17. August 2008

Geschehnisse der letzten Woche!

Hallo liebe Bloggerfreunde,

auf diesem Wege möchte ich euch (verspätet) über die Geschehnisse der letzten Woche informieren. Am Dienstag waren Anne, Julia, Sebastian, Kay (2 deutsche Praktikanten der Telekom bei Schenker im Büro der Anne) und ich mal indisch essen, nachdem Julia diese Empfehlung ihrer Kollegin entgegen nahm. War wirklich sehr lecker. Ich habe natürlich nichts exotisches probiert - ich war mit Chicken, Soße und Reis auf der sicheren Seite. Als appetizer gabs fritierte Kleinigkeiten (Gemüse und nochmal Chicken), die Details habe ich natürlich vergessen, war aber auch sehr gut.


Das sind wir (Kay, Erik, Anne, Julia, Sebastian)


Das Essen..

Danach waren wir noch auf der legendären Young Street (längste Straße der Welt - 1800km lang!! - quer durch Downtown) einen Cocktail in einer Sports Bar trinken. Da haben wir ein bisschen gequatscht und die Olympischen Spiele geschaut. Obwohl auch hier unsere Ausweise akkurat inspiziert wurden, konnten wir keinen wirklichen Alkoholgeschmack wahrnehmen. Aber wir sind ja noch nicht zum Alkoholkonsum hier, stimmts? Stimmt.



In der Bar...


Name der Sports Bar

Das nächste nennenswerte Ereignis war am Donnerstag der Besuch in einer Sushibar während der Mittagspause mit meinen lieben Bürokollegen. Da ich kein sehr großer Sushi fan bin, habe ich ein Lachsmenu gegessen. Zum Menu gabs gratis noch ein Süppchen und ein Tee. Hervorragend! Das beste ist: ich habe gelernt mit Stäbchen zu essen. Eigentlich ist es gar nicht so schwer, als Anfänger sollte man aber eine lange Mittagspause einplanen, um mit dem Essen fertig zu werden. Als wirklich schwierige Hürde erwies sich der Reis. Frustiert griff ich dann am Ende doch zur Gabel. Aber das wird, da bin ich mir gaaaaanz sicher. In Deutschland bin ich dann der Einäugige unter den Blinden. Besonders lobenswert: selbst in der Sushibar gabs Cola sofort mit Eiswürfeln und Zitrone (wer mich kennt, weiß, dass ich darauf größeren Wert lege). Das fand ich schonmal stark, in einer Sushibar. Manche Kneipen und Restaurants sollten sich ein Beispiel nehmen.

Anne hatte die grandiose Idee mal zum Football zu gehen. Gesagt, getan: am Freitag waren wir im Rogers Centre un haben uns das Football Spiel der Argonauts Toronto gegen die Montreal Alouettes angeguckt. Football ist wirklich so, wie es mir vorgewarnt wurde: totlangweilig. Ein Footballspiel ist mit 4x15min angesetzt. Das Spiel ging aber ca. 3:15h..5 Sekunden gespielt, 20 Sekunden Pause. Am ganzen Abend steht das ganze Werbe- und Enternainmentshow eigentlich im Vordergrund. Cheerleader, Gewinnspiele, Publikumseinlagen..naja, aber die Atmosphäre in so einem Stadion ist schon gut, dabei war es gerade mal zur Hälfte gefüllt. Meiner Meinung nach haben die Cheerleader in der Halbzeitpause die beste Performance gezeigt..mit Pyramiden!!

Bilder vom Football:

Das Rogers Centr steht genau neben dem CN Tower (rechs auf dem Bild, 100m, auf dem Bild aber nicht zu sehen)


Das Stadion war überdacht, sonst wären wir beim Regen nass geworden


Irgendein Anpfiff...


Die Cheerleader!

(Toronto hat übrigens verloren, glaube 14:32 - weiß ich aber nicht mehr genau)

Danach ging der Abend in einem Hard Rock Cafe weiter. Ich war zum ersten mal drin. Wirklich sehr schick. Essen sah gut aus, wir haben aber nur Cocktails getrunken. Die haben auch sehr gut geschmeckt..das können die wirklich gut. Auch hier bestand die Bedienung auf unsere Ausweise..das wird hier wirklich ernst genommen, scheint sonst größere Strafen zu geben. In Deutschland interessiert das ja keinen...Als Andenken haben wir zum Cocktail gleich noch Hard Rock Gläser dazu gekauft. Leider war zu dem Zeitpunkt mein Akku der Kamera leer, daher keine eigenen Bilder. Vielleicht kriege ich welche von Anne demächst.

Bald folgt noch ein Beitrag vom Wochenende im Algonquin Park, seid also gespannt.